Stefan Otto
Dein persönlicher Trainingsbegleiter
Biografie
Geboren 1967 in Hoyerswerda war schon die Kindheit und Jugend von Stefan Otto geprägt von Sport und der Freude an Bewegung und Tanz. Er betrieb viele Jahre Radfahren als Leistungssport, war aktiv im Breakdance, Jazz Dance, Pantomimentanz, Ballett und Modern Dance.
Bei der NVA begann Stefan Otto seine Leidenschaft fürs Fallschirmspringen, wo er im Fallschirmdienst tätig war. Nach seinem Umzug 1989 nach Hamburg betrieb er weitere 8 Jahre Sportfallschirmspringen in Freestyle.
1991 vollendete er seine Ausbildung der Trainer B-Lizenz an der BSA Akademie und wurde anschließend Fitnesstrainer in verschiedenen renommierten Fitnessclubs in Hamburg.
1992 begann er seine Tätigkeit als Personal Trainer mit eigenem Studio und betreute mehr als 10 Jahre seine Kunden auch im Ausland wie in der Karibik bei Filmaufnahmen zu „Klinik unter Palmen“ oder in NEW York, London, Kroatien, Sardinien, Dubai, Afrika, Norwegen, Malediven, Mauritius und der Schweiz.
1995 erfolgte eine zusätzliche Ausbildung zum Trainer für Sportrehabilitation an der BSA Akademie.1998 entwickelte Stefan Otto sein erstes eigenes Trainingsequipment und 2002 wurde der Body Quotient „BQ“ von ihm ins Leben gerufen sowie seine eigene Berufsbezeichnung als Body Profiler.
Von 1998 bis 2004 Ausstattung und Beratung mehrerer Hotels wie zum Beispiel das „Empire River Side Hotel“, „Gastwerk Hotel“ oder „Biohotel Falkenhof“ und die „Sea Cloud“ mit individuellem Studio Equipment und Einrichtung.
2003 ließ er sich in Tuina nach Prof. Meng, einer speziellen chinesischen Massageform, ausbilden und eröffnete im selben Jahr ein neues größeres Studio mit ganzheitlichem Trainingskonzept und neu entwickelten Studiogeräten. Damit wurde er Marktführer in Hamburg für ein Privatstudio mit 120 Kunden.
2009 zog Stefan Otto mit seinem BQ-Studio nach Dresden.
2013 bekam er den NEOS AWARD für Konzept und Innovation im Bereich „Premium Personal Training“ verliehen.
Seit 2021 befindet sich sein Studio in der Dresdner Friedrichstadt.
Mein Werdegang mit BQ
Zwei Freunden aus Hamburg verdanke ich die Idee, mich dem Personal Training zu widmen. Seit 30 Jahren gehe ich meiner Berufung nach, mit Konsequenz und innovativen Trainingsmethoden. Damit waren Entwicklung möglich, für mich selbst und für den Sport, von denen ich zeitweise selbst überrascht war. Ich habe immer instinktiv gehandelt und daraus ein Konzept entwickelt, welches einzigartig ist: „Der gesunde Weg“.
In diesem Zuge habe ich 1991 eine Ausbildung im Fernunterricht vom BSA Lehrzentrum für die Trainer B-Lizenz gemacht. Kurz darauf arbeitete ich in zwei bekannten Hamburger Studios. Dort viel mir schnell auf, dass die Ernsthaftigkeit der Betreuung der Mitglieder nicht an erster Stelle stand. Um einen Menschen in den optimalen Zustand zu führen, bedarf es viel Aufmerksamkeit und Motivation. In den ersten Gerätestunden mit den Mitgliedern wurde mir schnell bewusst, dass die Umsetzung der Übungen für die Mitglieder schlecht oder gar nicht möglich war.
Ich hatte einige Jahre gebraucht, um heraus zu finden warum…
Um Körpersprache lesen zu können, brauche ich so etwas wie das „ABC“. Als das bezeichne ich das Fundament unserer ureigenen Bewegung. Das beinhaltet Ausdauer, Beweglichkeit, Balance und Kraft. Für mich war es normal durch den Leistungssport in der DDR, sich mit dem Körper frei bewegen zu können. Dadurch bekam ich den ersten Impuls, einen anderen Blick für mich zu erlernen, um die Mitglieder da abzuholen, wo sie sich gerade befinden. Damit stieß ich an die Grenzen eines herkömmlichen Studiobetriebs und es entstand die Idee, ein eigenes Studio zu gründen.
Das wurde mein Weg, auf dem ich mich frei bewegen und meinen Ideen und meiner Motivation für das Körpertraining freien Lauf lassen konnte.
Durch die internationale Erfahrung meiner Hamburger Freunde, bekam ich die Information, was Personal Training eigentlich ist und wie es funktioniert. Schnell waren ein passender Text und ein Foto als Logo gefunden. So begann ich 1992, meine ersten Flyer an Haushalte zu verteilen. Dann kamen nach 14 Tagen die ersten Anrufe und Nachfragen nach einem Einzeltraining. Es folgten Bürobesuche, Outdoor-Training und Hausbesuche. In dieser Zeit spürte ich, dass ich für meine neuen Kunden einen neutralen Ort brauche.
Ich baute meine Einzimmerwohnung zum kleinsten Studio Deutschlands aus. Zum Interieur zählten ein Spiegel, Sprossenwand, Klimmzugstange und die ersten Ausdauergeräte in Home-Version von Life Fitness: Stepper und Laufband.
Je mehr Kunden mich besuchten, umso mehr neue körperliche Probleme und Details aus verschiedenen Richtungen kamen auf mich zu. Ich fand den Weg zur körperlichen Basis. Dieser Weg verhalf mir, die Probleme oder Schmerzen schnell zu lösen. Ich nahm Kontakte zu Therapeuten auf, um Antworten zu finden auf meine Fragen. Wie sind die Kunden in diese Lage gekommen, was ist die Ursache?
Mein Ziel war und ist es, den Problemen auf den Grund zu gehen.
Oft bekam ich die Antwort: „Geht nicht, es ist halt so“ oder „Es ist ein genetisches Problem“ Im Fitnessstudio gab es die Information: „Wenn es nicht geht, dann lasse die Übung einfach weg.“ Das ist genauso, als würde ich eine Funktion völlig ausblenden, und das war mir zu wenig. Ich war mir sicher, dass die Natur keine Einbahnstraßen gesetzt hat.
Meine erste Auslandsreise war 1993 fünf Wochen nach Florida. Dort besuchte ich den bekannten Studioinhaber Joe Cerulli. Mich beeindruckte seine Philosophie und Arbeitsweise, mit der er verschiedene Komponenten von Rehabilitation bis Body Building verband. Er hatte ein umfangreiches Team, welches immer an einem Tisch saß und die verschiedenen Problemfälle besprach. Doch als ich ihn fragte, wie ich beim Menschen Funktionsstörungen aufspüren kann, um diese aufzulösen, konnte er mir keine Antwort geben.
Mit mehr als 100 Videos und Büchern aus den Fachbereichen Fitness, Rehabilitation, Tanz und Turnen bin ich nach Deutschland zurück gereist.
Beim sorgfältigen Sichten der Informationen fand ich einige neue Ansätze für Übungen und Techniken. Aber keinen guten Weg für jemanden, der seine körperliche Mitte verloren hat, um diese wieder zu erlangen. Es sind die Zivilisationskrankheiten, die sich in unserer Gesellschaft großflächig ausbreiten. Mein Weg ist es immer gewesen, zu erkennen, welche Probleme sich in dem jeweiligen Körper manifestiert haben.
Dann beginne ich den Lösungsweg zu finden, wie ich die Probleme im Körper auflösen und in Zukunft ausgleichen kann.
Nach rund 12 Jahren Privatstudio standen schon 60 Kunden vor der Tür. Das Training entwickelte sich sehr schnell weiter, je mehr oder besseres Werkzeug ich zum Arbeiten hatte.
Eines Tages rieten mir einige Kunden, unter anderem der Schauspieler Klaus-Jürgen Wussow, in ein repräsentativeres Studio zu ziehen – raus aus dem Hochhaus.
Im Jahr 1996 zog ich in eine alte Remise im Hinterhof in Hamburg-Winterhude auf 80m2 mit zwei Ebenen. Hier begann ich, intensiv nach Lösungen für neue Geräteentwicklungen zu forschen. Denn ich fand keine passenden Geräte für die Übungen, die ich in meinem Kopf hatte in Folge genauer Beobachtungsgabe und Gespür bei der Arbeit mit den Kunden.
Erst der fünfte Tischler, den ich ansprach, verstand meine Ideen. Auf der Reha-Messe 1996 lernte ich Sven Krüger von REHA-TECHNIK kennen, der mein Laufband für mich konzipierte und baute sowie noch viele nachfolgende Geräte. So wurde mir schon 1999 das Studio zu klein, und ich suchte intensiv nach neuen Räumlichkeiten. 2002 war es gefunden, mit neuem Konzept und einer großen Investition: Das BQ Studio by Stefan Otto war geboren. Gleichzeitig mit dem Body Quotienten: kurz „BQ“.
Dieser ist eine Maßeinheit, mit der ich ganz genau dem Menschen zeigen kann, wo er sich gerade befindet und wo sein Körper in sein natürliches Gleichgewicht findet. Körperintelligenz bedeutet, Information und Instinkt über die Körperfunktionen wieder zu erlangen und ein Leben lang in Bewegung zu halten.
In dieser Phase wurde mir bewusst, dass ich die Verbindung zum traditionellen Fitnessbereich sowie zur Physiotherapie hinter mir gelassen hatte.Meine Arbeit richtet sich immer nach dem jeweiligen menschlichen Profil. So fand ich meine eigene Bezeichnung für meine Berufung: „Body Profiler“.
Das erste BQ Studio befand sich im Otto von Bahrenpark in Hamburg-Bahrenfeld und hatte eine Fläche von 225m2, eine Deckenhöhe von 4,50 m und war lichtdurchflutet. Die Arbeits- und Ablaufqualität war enorm gesteigert. Ich konnte jetzt zur gleichen Zeit zwei Kunden trainieren. So konnten sich fortgeschrittene Kunden im separaten Ausdauerraum aufwärmen und ich auf der anderen Seite ein Training geben. Obwohl ich 12 km entfernt in einen anderen Stadtteil umgezogen war, war das neue Studio in nur sechs Monaten komplett ausgebucht. Um meine Kunden ganzheitlich zu betreuen, nahm ich ein Netzwerk von Fachspezialisten aus medizinischen und alternativen Berufen hinzu. Sobald ich eine Störung fand, die ich nicht lösen konnte, habe ich die Kunden an die entsprechenden Experten weitergeleitet.
Nach sieben Jahren erfolgreicher Arbeit kam der nächste große Schritt, und ich verließ Hamburg. Der Umzug und die Verabschiedung aus der Hamburger Gesellschaft war die schwerste Entscheidung meiner bisherigen Laufbahn. Ich folgte meinem Herzen und der Vision, in Dresden das erste große BQ Studio für Körperarbeit zu eröffnen. Um diesen Traum zu verwirklichen, musste ich erst einmal Fuß fassen in Dresden und meine Arbeit publik machen.
Nach zwei Zwischenstationen in der „Zeitenströmung“ und meinem BQ Studio im Dresdner Messegelände habe ich nun in der Friedrichstraße meinen festen Platz in Dresden gefunden und genieße jeden Tag, hier arbeiten zu dürfen. Überzeuge dich sich selbst vom Charme der Räumlichkeiten.
In Zukunft wird es Teil meiner Aufgabe sein, meine Erfahrungen im Körpertraining niederzuschreiben, ein Ausbildungskonzept zu erarbeiten und mein BQ Konzept zu vervielfältigen in Form eines großen Studios mit vielen Body Profilern.